Weihnachtsgedichte

Joseph
Freiherr von Eichendorff (1841)

Weihnachtsgedichte von Joseph von Eichendorff

Weihnachten

Weihnachtsgedicht 'Weihnachten' von Joseph Freiherr von Eichendorff, erschienen 1864 in den gesammelten Werken. 'Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus (...)'

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

* 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien (Polen)
† 26. November 1857 1857 in Neiße, Oberschlesien (Polen)

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wird zu den bedeutendsten und noch heute bewunderten deutschen Schriftstellern gezählt. Er wurde als Kind zusammen mit seinem Bruder zu Hause im Schloss von einem Pfarrer unterrichtet und unternahm schon damals erste literarische Versuche. Einige seiner Gedichte stammen aus seiner darauf folgenden Zeit als Gymnasiast in Breslau, wo er dann auch wohnte.

Als Student war er universell interessiert, genoss während seiner Studienjahre auch das Gesellschaftsleben mit Bällen und Jagden, beschäftigte sich mit Philosophie, Kunst und Theater, schrieb, unternahm Reisen, zum Teil gemeinsam mit seinem Bruder, und schloss Freundschaften. Nun fand auch seine erste größere literarische Veröffentlichung statt, damals unter dem Pseudonym „Florens“. Als Student schrieb er zudem Verse, die später in seine Gedichtsammlung aufgenommen wurden.

1813 bis 1815 nahm er an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil, heiratete danach, trat in das Berufsleben ein und wurde hernach Vater von vier Kindern.

Sein erster Roman erschien 1815, 'Ahnung und Gegenwart'. Im Jahr 1826 wurde seine Novelle 'Aus dem Leben eines Taugenichts' veröffentlicht, die als Höhepunkt der Spätromantik gilt. Sein wohl berühmtestes Gedicht, die 'Mondnacht', wurde 1837 veröffentlicht. Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neiße.

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